Casper Kissen – die nächste Odysee?

Nachdem ich und meine Casper Matratze inzwischen beste Freunde sind (und ich noch der langen Odysee endlich *meine* Matratze gefunden habe), dachte ich, ich schau mal ob es beim Kopfkissen auch was besseres als mein bisheriges Tempur Kissen gibt. Nach der guten Erfahrung mit der Matratze wurde also das Casper Kissen bestellt. Versand erfolgte direkt am nächsten Tag nach der Bestellung und zwei Tage später durfte ich schon die erste Nacht darauf schlafen.

Ich muss sagen – direkt nach dem auspacken war ich etwas skeptisch, denn das Kissen kam mir viel zu weich für mein Empfinden vor. Die erste Nacht hat das dann leider auch bestätigt. Verspannng und Kopfschmerzen begrüßten mich am frühen Morgen… Aber ich bin ja seit den ganzen Matratzen einiges gewohnt, daher bekam das Kissen noch eine zweite, dritte, vierte….und zehnte Chance. Nur leider stellte sich keinerlei Besserung ein, es wurde immer schlimmer. Aus irgendeinem Grund wollte ich unbedingt, dass das Kissen (wie die Matratzen) gaaaanz toll ist – leider ist dem nicht so. Ich bin wieder zu meinem Tempur Kissen zurückgekehrt und bleibe auch dabei. Die Kombi Casper Matraze und Tempur Kissen scheint meine Kombi zu sein. Die Idee des Kissens von Casper is zwar nett, es fühlt sich generell auch toll an, nur bringt das alles nichts, wenn der Kopf nicht ausreichend gestützt wird. Daher geht das Casper Kissen diese Woche wieder zurück…und ich erkläre die Suche hiermit auch für beendet. Man muss ja manchmal auch mit dem was man hat zufrieden sein 😉

Für Nicht-Seitenschläfer die auch keine besonders stabile Stütze brauchen, kann es übrigens durchaus ein tolles Kissen sein denke ich. Wer aber die „Härte“ eines Tempur Kissens oder ähnlichem gewöhnt ist bzw. diese braucht, dem sei absolut von dem Kissen abgeraten. 
Ein paar Fotos habe ich diesmal gemacht, bin ja lernfähig…


Matratzenkauf – mein Fazit

Zum Schluss will ich noch einmal mein ganz persönliches Fazit ziehen.

Was an erster Stelle steht und ganz wichtig ist: Jeder Rücken, jede Person ist individuell. Alle Matratzenstartups werben zwar mit der einen universellen Matratze für alle Menschen – das ist aber *entschuldigung* Käse. Meine Odyssee hat gezeigt, dass die Matratzen so unterschiedlich sind, die könne alle gar nicht für mich gemacht sein 😉

Was mir ehrlich gesagt auch etwas sauer aufgestossen ist. Es gibt nicht EINEN unabhängigen Test der Matratzen. Alles nur gekaufte Blogs oder Affiliate Portale die angeblich Matratzen testen, am Ende aber nur Provision kassieren wollen. Es ist kein Zufall, dass jeweils die neuste getestete Matratze wieder die beste Matratze aller Zeiten ist. SCHWACH! Nach meiner Erfahrung mit den Matratzen fragt man sich zwar, was offizielle, unabhängige Tests gebracht hätten, aber zur Einordnung, gerade auch was die Auswahl der Materialien angeht (Stichwort Schadstoffe?!) wäre schön. So sieht man auf allen Seiten nur PR Texte der Hersteller und gefakte Erfahrungsberichte. Das war eigentlich der wahre Grund für meinen Bericht hier. Da ich einfach mal persönlich aus eigenem Antrieb heraus die Erfahrung gemacht habe und die natürlich nicht in die schöne bunte Welt der fake Reviews passt.

Aber abgesehen davon, bleibt mir wirklich nur zu raten: Bestellen und Probeliegen. Kein Erfahrungsbericht, kein Test kann den eigenen persönlichen Geschmack bzw die Vorlieben abdecken. Auch ich kann nur für mich persönlich sprechen. Bei 100 Tagen Probeliegen und 100% Geld zurück Garantie (ausser Bruno, da sind es nur 30 Tage) ist das Risiko aber sehr überschaubar und ausser dem Aufwand bzgl Spedition hat man eigentlich nichts zu verlieren. Im Idealfall steht nach 1,2, 3 oder wie bei mir 4 Bestellungen dann die richtige Matratze da und man schläft so, wie man es eigentlich von Tag 1 an erwartet hätte, wenn man den Werbeversprechen glaube sollte…auf der innovativsten, besten, bequemsten und tollsten Matratze überhaupt!

Ganz am Ende, nachdem Casper mein persönlicher Sieger ist hier noch mein persönlicher Freundelink, mit dem jeder 50 Euro beim Kauf sparen kann (und ich auch 50 Euro bekomme). Wer will, darf mein Freund sein und nutzt ihn, wer nicht will sucht Casper bei Google. Ich betreibe hier keine Affiliate Seite die dazu gemacht wurde Geld zu verdienen, ich sage aber natürlich auch nicht nein, wenn jemand Geld sparen und mir auch noch was gutes tun will. Da sage ich nur Danke! 🙂 Zu den anderen Matratzen verlinken ich nicht, schon gar nicht mit irgendwelche Affiliate Links – ich war ja schließlich nicht zufrieden 🙂

Als kleines Update: Danke an alle die meinen Link genutzt haben. Jeder der über ihn geht erhält weiterhin 50 Euro Rabatt, ich bekomme von Casper nichts mehr, da nur 5 Freundschaftswerbungen erlaubt sind. 

Matratzenkauf – die Rücksendung

Wer so viele Matratzen bestellt, muss auch einige wieder zurücksenden. Zum Glück ist der Prozess relativ einfach und unkompliziert. Man muss allerdings in Kauf nehmen, dass die Spedition meist ein 3 Stunden Fenster angibt, in dem die Matratze abgeholt wird. Zuvor erhält man jedoch noch eine Versandhülle für die Matratze, mit der sie versandfertig gemacht werden muss. Einzige löbliche Ausnahme: buddy. Hier übernimmt die Spedition die komplette Abwicklung inklusive Verpackung! Sehr vorbildlich, auch wenn einem sicher kein Zacken aus der Krone fällt, dies selber zu erledigen. Sonst läuft der Prozess relativ simpel, das Geld (Casper) habe ich inzwischen auch wieder auf meinem Paypal Konto, auf Bruno warte ich noch buddy wird erst nächste Woche abgeholt.

Alles in allem ist der Aufwand aber relativ gering, vor allem kann man mit dem Modell die Matratze wirklich ausgiebig in den eigenen 4 Wänden testen und ist nicht auf die 5 Minuten im Möbelhaus angewiesen. Dafür für alle der von mir getesteten Startups 5 Sterne!

Matratzenkauf – oder die Suche nach dem heiligen Gral **Akt VI**

Nachdem EVE, Bruno und auch buddy nicht meine Freunde werden wollten kam es genau richtig, dass nun Casper („Besserer Schlaf für alle“), die Mutter aller Internet-Matratzen-Startups und US Marktführer in Deutschland erhältlich war.

Also fackelte ich nicht lange und zückte einmal mehr die Kreditkarte. Wie überall – tolle, einfach Bestellung, schöne Webseite. Weniger schön bzw geordnet war der Versandprozess.

Einen Tag nach Bestellung gab es bereits die Versandbestätigung und die DPD Tracking ID. Dann tat sich erstmal nichts, DPD Status „Auftragsdaten übermittelt“. 4 tage später dann plötzlich die Meldung von UPS (als UPS MyChoice Kunde bekomme ich Info wenn ein Paket an mich versendet wurde), dass 2 Pakete a 40 kg auf dem Weg zu mir wären. Ob ich nun 2 Matratzen erhalte? Oder die Matratze entgegen der Aussage doch aus mehreren Kernen besteht? Angekommen ist schließlich 3 weitere Tage später ein Paket von UPS mit der Matratze. Die zweite Sendung und auch die DPD Sendung waren wohl Übermittlungsfehler, denn der Auftragsstatus hat sich dort nicht geändert. Hier auch wieder zu erwähnen, dass bei Sendung per UPS leider kein Lieferfenster angegeben wird, ziemlich doof wenn man den ganzen Tag arbeiten muss.

Der Prozess anschließend war analog EVE, Bruno und Buddy. Karton auspacken, Matratze aus Folie rollen und auslüften lassen, Verpackung ist bei allen immer die selbe.

Ich schlafe nun seit 2 Nächten auf Casper, mein endgültiges Urteil muss ich also noch fällen, allerdings gibt es durchaus Unterschiede. Casper ist die für mich bisher deutlich angenehmste Matratze und scheint weder zu Hart (Bruno) noch zu weich (buddy) zu sein. Ich bin in den 2 Tagen auch erstmal nicht um 5 schon aufgewacht, sondern habe tatsächlich durchgeschlafen bis der Wecker 2 Stunden später klingelt. Ein ungewohntes, aber schönes Gefühl. Bisher scheint Casper für mich also alles richtig gemacht zu haben.

Aus Neugier habe ich auch noch das Kissen dazu bestellt – sobald ich es habe werde ich auch dazu meine Meinung kundtun. Ich hoffe aber, dass die Odyssee ein Ende hat und ich meine Matratze gefunden habe. Würde es Casper und mir ja wünschen 🙂

Mehr dazu dann in einem der nächsten Akte, hier in diesem Kino…

Update: Inzwischen gibt es hier mein Fazit zur gesamten Suche und hier noch Fotos von Casper in ein- sowie ausgepacktem Zustand.

Matratzenkauf – oder die Suche nach dem heiligen Gral **Akt V**

buddy „(die beste Matratze für guten Schlaf“) war also die nächste, auf die ich mein Auge geworfen hatte. Dabei gehen die Macher dort einen anderen Weg als der Rest der Startups. Zum einen gibt es 2 Varianten, buddy standard und buddy premium und zum anderen wird die Matratze über Bettenriese vertrieben, man kann sie also nicht direkt über die Seite bestellen. Bettenriese gehört aber wie buddy zum gleichen Unternehmen und will den Matratzenkauf wohl unabhängig von der eigenen Matratze im Internet etablieren.

Am Bestellprozess müssen die Macher aber noch etwas feilen – auf meinen Mobilgeräten (iphone, ipad) wollte die Bestellung absolut nicht durchgehen. Eigentlich für mich ja generell schon ein Grund wo anders zu kaufen. Aber anscheinend war ich an dem Tag sehr gut gelaunt und holte also mein MacBook raus um buddy premium (was denn auch sonst) zu bestellen.3 Tage später erfolgte der Versand, einen weiteren Tag später durfte ich buddy dann von DPD in Empfang nehmen.

Im Unterschied zu den beiden Vorgängern schafft es buddy übrigens nicht, die 180cm Matratze mit einem Kern auszuliefern. Man erhält 2 Kartons mit jeweils einer 90cm Matratze und darf diese dann „zusammenbauen“, also in den mitgelieferten Matratzenbezug legen. Somit setzte beim Auspacken schon die erste Ernüchterung ein. Würde man den Übergang spüren? Ich wollte ja absichtlich eine 180cm breite Matratze und keine 2 90er. Und was soll ich sagen – ja man spürt es, allerdings nur wenn man genau am Rand zwischen den beiden liegt und somit ein Kern nachgibt und der andere „oben bleibt“. Beim normalen quer drüberliegen spürt man nicht, dass es 2 Kerne sind.

Was aber viel toller war – die Matratze war super weich! Ein einziger Traum!

Nicht ganz so traumhaft waren die Verspannungen und Kopfschmerzen in den nächsten Tagen – super weich ist für den Rücken dann irgendwann doch zu weich. 😦

Also war es auf Dauer auch keine Liebe zwischen mir und Buddy.

Next: Casper, der US Marktführer in Akt VI.
Kleines Update: inzwischen kann man die Matratze auch direkt, ohne den Umweg über Bettenriese, beziehen…

 

Matratzenkauf – oder die Suche nach dem heiligen Gral **Akt IV**

Der Tag kommt, an dem man einer verpassten Gelegenheit nachtrauert. In dem Fall des Matratzenkaufes ist es zum Glück so, dass sich diese Chance ohne Probleme nachholen lässt. Und so kam es dann auch – die Unzufriedenheit mit EVE trieb mich zurück in die Arme von Bruno.

Reumütig bestellte ich also die Matratze (per Paypal – noch eine Belehrung des Kundenservice wollte ich nicht riskieren, auch wenn ich inzwischen unter der neuen Adresse gemeldet war). Der Versand erfolgt nun wie bei EVE am nächsten Tag, Bruno war dann aber leider erst weitere 3 Tage später bei mir. Woher der Unterschied? Eve wurde per DHL versendet, Bruno per Spedition. Die brauchen eben ihre Zeit, nennen dafür aber ein Lieferfenster.

Nachdem ich Bruno also in Empfang genommen hatte, startete wieder das selbe Prozedere: Auspacken (Schokolade in Bärenform – nice), auslüften und ab ins Bett! Auch hier wieder die erste Ernüchterung – die Matratze ist ja total hart 😦 Der Unterschied zum Viscoschaum von EVE gegenüber der Latexschicht bei Bruno war doch ziemlich deutlich. Und eigentlich mag ichs ja eher weich. Aber gut, auch hier wollte ich Bruno nicht sofort wieder aus dem Bett stossen. Nach der ersten Nacht mit viel Verspannungen am Morgen und weiteren 2-3 Wochen Test, in denen ich mich so langsam mit Bruno anfreundete aber nie richtig glücklich wurde, kam auf einmal Buddy ins Spiel. Denn auch hier galt – bist du unglücklich mit deiner aktuellen Matratze, suchst du nach Alternativen im Hintergrund. Also kommt es zu Akt V