Matratzenkauf – mein Fazit

Zum Schluss will ich noch einmal mein ganz persönliches Fazit ziehen.

Was an erster Stelle steht und ganz wichtig ist: Jeder Rücken, jede Person ist individuell. Alle Matratzenstartups werben zwar mit der einen universellen Matratze für alle Menschen – das ist aber *entschuldigung* Käse. Meine Odyssee hat gezeigt, dass die Matratzen so unterschiedlich sind, die könne alle gar nicht für mich gemacht sein 😉

Was mir ehrlich gesagt auch etwas sauer aufgestossen ist. Es gibt nicht EINEN unabhängigen Test der Matratzen. Alles nur gekaufte Blogs oder Affiliate Portale die angeblich Matratzen testen, am Ende aber nur Provision kassieren wollen. Es ist kein Zufall, dass jeweils die neuste getestete Matratze wieder die beste Matratze aller Zeiten ist. SCHWACH! Nach meiner Erfahrung mit den Matratzen fragt man sich zwar, was offizielle, unabhängige Tests gebracht hätten, aber zur Einordnung, gerade auch was die Auswahl der Materialien angeht (Stichwort Schadstoffe?!) wäre schön. So sieht man auf allen Seiten nur PR Texte der Hersteller und gefakte Erfahrungsberichte. Das war eigentlich der wahre Grund für meinen Bericht hier. Da ich einfach mal persönlich aus eigenem Antrieb heraus die Erfahrung gemacht habe und die natürlich nicht in die schöne bunte Welt der fake Reviews passt.

Aber abgesehen davon, bleibt mir wirklich nur zu raten: Bestellen und Probeliegen. Kein Erfahrungsbericht, kein Test kann den eigenen persönlichen Geschmack bzw die Vorlieben abdecken. Auch ich kann nur für mich persönlich sprechen. Bei 100 Tagen Probeliegen und 100% Geld zurück Garantie (ausser Bruno, da sind es nur 30 Tage) ist das Risiko aber sehr überschaubar und ausser dem Aufwand bzgl Spedition hat man eigentlich nichts zu verlieren. Im Idealfall steht nach 1,2, 3 oder wie bei mir 4 Bestellungen dann die richtige Matratze da und man schläft so, wie man es eigentlich von Tag 1 an erwartet hätte, wenn man den Werbeversprechen glaube sollte…auf der innovativsten, besten, bequemsten und tollsten Matratze überhaupt!

Ganz am Ende, nachdem Casper mein persönlicher Sieger ist hier noch mein persönlicher Freundelink, mit dem jeder 50 Euro beim Kauf sparen kann (und ich auch 50 Euro bekomme). Wer will, darf mein Freund sein und nutzt ihn, wer nicht will sucht Casper bei Google. Ich betreibe hier keine Affiliate Seite die dazu gemacht wurde Geld zu verdienen, ich sage aber natürlich auch nicht nein, wenn jemand Geld sparen und mir auch noch was gutes tun will. Da sage ich nur Danke! 🙂 Zu den anderen Matratzen verlinken ich nicht, schon gar nicht mit irgendwelche Affiliate Links – ich war ja schließlich nicht zufrieden 🙂

Als kleines Update: Danke an alle die meinen Link genutzt haben. Jeder der über ihn geht erhält weiterhin 50 Euro Rabatt, ich bekomme von Casper nichts mehr, da nur 5 Freundschaftswerbungen erlaubt sind. 

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Matratzenkauf – die Rücksendung

Wer so viele Matratzen bestellt, muss auch einige wieder zurücksenden. Zum Glück ist der Prozess relativ einfach und unkompliziert. Man muss allerdings in Kauf nehmen, dass die Spedition meist ein 3 Stunden Fenster angibt, in dem die Matratze abgeholt wird. Zuvor erhält man jedoch noch eine Versandhülle für die Matratze, mit der sie versandfertig gemacht werden muss. Einzige löbliche Ausnahme: buddy. Hier übernimmt die Spedition die komplette Abwicklung inklusive Verpackung! Sehr vorbildlich, auch wenn einem sicher kein Zacken aus der Krone fällt, dies selber zu erledigen. Sonst läuft der Prozess relativ simpel, das Geld (Casper) habe ich inzwischen auch wieder auf meinem Paypal Konto, auf Bruno warte ich noch buddy wird erst nächste Woche abgeholt.

Alles in allem ist der Aufwand aber relativ gering, vor allem kann man mit dem Modell die Matratze wirklich ausgiebig in den eigenen 4 Wänden testen und ist nicht auf die 5 Minuten im Möbelhaus angewiesen. Dafür für alle der von mir getesteten Startups 5 Sterne!

Matratzenkauf – oder die Suche nach dem heiligen Gral **Akt V**

buddy „(die beste Matratze für guten Schlaf“) war also die nächste, auf die ich mein Auge geworfen hatte. Dabei gehen die Macher dort einen anderen Weg als der Rest der Startups. Zum einen gibt es 2 Varianten, buddy standard und buddy premium und zum anderen wird die Matratze über Bettenriese vertrieben, man kann sie also nicht direkt über die Seite bestellen. Bettenriese gehört aber wie buddy zum gleichen Unternehmen und will den Matratzenkauf wohl unabhängig von der eigenen Matratze im Internet etablieren.

Am Bestellprozess müssen die Macher aber noch etwas feilen – auf meinen Mobilgeräten (iphone, ipad) wollte die Bestellung absolut nicht durchgehen. Eigentlich für mich ja generell schon ein Grund wo anders zu kaufen. Aber anscheinend war ich an dem Tag sehr gut gelaunt und holte also mein MacBook raus um buddy premium (was denn auch sonst) zu bestellen.3 Tage später erfolgte der Versand, einen weiteren Tag später durfte ich buddy dann von DPD in Empfang nehmen.

Im Unterschied zu den beiden Vorgängern schafft es buddy übrigens nicht, die 180cm Matratze mit einem Kern auszuliefern. Man erhält 2 Kartons mit jeweils einer 90cm Matratze und darf diese dann „zusammenbauen“, also in den mitgelieferten Matratzenbezug legen. Somit setzte beim Auspacken schon die erste Ernüchterung ein. Würde man den Übergang spüren? Ich wollte ja absichtlich eine 180cm breite Matratze und keine 2 90er. Und was soll ich sagen – ja man spürt es, allerdings nur wenn man genau am Rand zwischen den beiden liegt und somit ein Kern nachgibt und der andere „oben bleibt“. Beim normalen quer drüberliegen spürt man nicht, dass es 2 Kerne sind.

Was aber viel toller war – die Matratze war super weich! Ein einziger Traum!

Nicht ganz so traumhaft waren die Verspannungen und Kopfschmerzen in den nächsten Tagen – super weich ist für den Rücken dann irgendwann doch zu weich. 😦

Also war es auf Dauer auch keine Liebe zwischen mir und Buddy.

Next: Casper, der US Marktführer in Akt VI.
Kleines Update: inzwischen kann man die Matratze auch direkt, ohne den Umweg über Bettenriese, beziehen…

 

Matratzenkauf – oder die Suche nach dem heiligen Gral **Akt I**

Es könnte alles so einfach sein – ich bestelle eine Matratze im Internet, sie wird pünktlich per Spedition geliefert und ich schlafe überglücklich und bequem die nächsten Jahre auf der selbigen.

So in etwa habe ich mir das ja vorgestellt, als ich vor 2 Monaten im Zuge meines Umzugs meine Matratze entsorgt habe. Nach 8 Jahren war das auch absolut fällig.

Da ich eine Allergie gegen Verkäufer und Kaufhäuser habe recherchierte ich kurz im Internet und bin sofort auf Emma, Buddy, Eve, Bruno, Smood und Co gestossen. Anfangs dachte ich ja, die wollen mich alle verkackeiern, die Webseiten und Matratzen sehen auf den ersten Blick alle gleich aus. Aber es stehen wohl doch die unterschiedlichsten Startups dahinter, die alle Geld mit dem neuen Trend „Matratzenkauf im Internet“ verdienen wollen und die alle angeblich die beste Matratze der Welt haben. Toll fand ich auch, dass alle die Größe 180×200 anbieten und das auch noch zu erstaunlich vernünftigen Preisen. Kostenloser Versand und Rücktransport sowie 30-100 Tage Probeliegen waren dann die ausschlaggebenden Argumente, einmal den Matratzenkauf im Internet zu versuchen.

Dass das nicht ganz so einfach ist, habe ich in den letzten 2 Monaten festgestellt und das war auch der Ausschlag, meine Erfahrung entgegen meiner bisherigen Abneigung ggü Blogs und Konsorten doch zu veröffentlichen.  Gleich vorweg, alle Erfahrungen stammen von mir, 180cm groß und 71kg leicht und Seitenschläfer falls das jemand zur Einordnung meiner Erfahrungen dient. Aber dazu mehr in „Akt II„…